Jenny [Dealerin]

Description:

Connection von Dako: Stufe 1, Loyalität 4

K G R S C I L W Res Edg Essenz Ini
2 2 3 2 4 4 4 1 x 4 6 7
Aktionsfertigkeiten Wissensfertigkeiten
Waffenloser Kampf 1 Chemie (Pharmazeutika) 4(6)
Elektronik Gruppe 3 BWL 1
Ausweichen 3 Hamburger Partyszene 3
x Punk Bands 2
x Elektronische Musik 4
x Dealer Netzwerke(Hamburg) 3(5)
x Philosophie 3
x Deutsch M
x Russisch 2
x Englisch 4
x Türkisch 3
x Japanisch 2
Ausrüstung
Abgerissenes Outfit mit jeder Menge Taschen, jede Menge Partydrogen, ein paar Bierdosen, fast leere Schachtel Kippen (Marke Blauer Fasan) mit einer Kippe und einem leeren Feuerzeug, Umhängetasche mit unnötigem Krimskrams wie Sicherheitsnadeln, Strohhalmen, Kaugummis, leeren Kaugummipapieren, ausgetrockneten Kulis, etc. ...
Bio:

Jennifer Haydn, oder auch kurz Jenny, kam vor vier Jahren aus Hildesheim nach Hamburg, um Betriebswirtschaft zu studieren, das ganze lief allerdings etwas anders als geplant.

Jenny war schon immer ein etwas wilderes Kind in einem relativ kleinen Kaff gewesen. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern raufte sich mit den Jungs im Dreck, sie himmelte keine Boygroups an, sondern pogte wild auf Punk Konzerten, sie machte keine Beauty- und Wellnessabende mit Freundinnen, sondern machte mit ihren Jungs Party und soff dort richtig. Ihre Noten waren dabei einigermaßen passabel und so machten sich ihre Eltern, ein Bankdirektor und eine Ärztin mit eigener gutgehender Praxis, keine großen Gedanken dabei, sie sahen das einfach als eine Art Selbstfindungsphase. Das Abitur kam und ging und die Parties wurden häufiger und häufiger. Nachdem sie sich über ein halbes Jahr um nichts gekümmert hatte, drängten sie ihre Eltern schließlich, eine Entscheidung zu treffen. Faul wie sie war, kam natürlich eine Ausbildung nicht in Frage, es musste ein Studium her. Um ihre Eltern besonders stolz zu machen, entschied sie sich für BWL wie ihr Vater. Die einzige Zusage kam aus Hamburg und so zog Jenny in die große Stadt…

Was sich nicht unbedingt als die beste Idee heraustellte. In den drei jahren, die Jenny mittlerweile studiert, war sie wahrscheinlich erst sechs mal außerhalb der parties an der Uni und das auch nur, um sich für ein paar Kurse einzuschreiben, die sie doch nicht besuchte. Stattdessen feierte sie Party. Viiiiiiiiiiiiel Party. Bald stellte sie fest, dass die große Wohnung, die sie bewohnte, für das Geld, das sie von ihren Eltern überwiesen bekam, zu teuer war, wenn sie gleichzeitig Miete und Alkohol bzw. Unterhaltungschemie für die Parties bezahlen wollte. Zu dieser Zeit lernte sie bereits DaKo kennen, mit dem sie sich ein ums andere “Candy” einwarf. Eine neue Wohnung musste her. Per Anzeige fand sie schließlich Konrad “Strike” Schuhmann, der eine Mitbewohnerin suchte. Jenny zog begeistert dort ein, vor allem da Konrad ein genau so begeisterter Amphetaminkonsument war, wie sie selbst, aber auch dieses traute Zusammenwohnen sollte nicht lange dauern, bis Konrad sie entnervt nach einem halben Jahr wegen der dauernden Parties, der lauten Musik (auch wenn keine Leute da waren) und ihrem mangelnden Gefühl für Sauberkeit in der Wohnungvor die Tür setzte. Etwas verdutzt sah sich Jenny mit ihren zwei Koffern auf der Straße um…

Und lief einfach zwei Straßen weiter, um in DaKos Hausbesetzer WG einzuziehen, wo sie überhaupt keine Miete mehr zahlen musste. Die allgemeine Siffigkeit der Wohnung und die brutale Überfüllung machten ihr überhaupt nichts aus und so fand die glückliche Jenny dort ein neues, kostenloses zu Hause. Was natürlich bedeutete, dass sie die 3.000 Nuyen, die sie monatlich von ihren Eltern überwiesen bekam, jetzt endgültig nur noch in ihren “Spaßmittel”konsum investieren konnte. DaKo ist soweit zufrieden mit seiner neuesten Mitbewohnerin und es sieht nicht so aus, als ob sich das so schnell ändern würde, denn immerhin hat Jenny exzellente Kontakte zur Szene und weiß, wo man das beste Zeug zum besten Preis beziehen kann, eine wahrhaftig perfekte Ergänzung für die Chaos-WG.

DaKo und Jenny verband zuerst eine recht lockere Partybekanntschaft, aber seitdem sie mehr miteinander zu tun haben und besonders, seitdem sie zusammen wohnen, hat sich eine echte Kumpel-Freundschaft zwischen den beiden ausgebildet und sie gelten mittlerweile als “Die Großen Zwei” der ständig wechselnden Hausbesetzer WG. Gemeinsam sitzen sie des öfteren auf dem winzigen Balkon bei einem Bier zusammen und philosophieren endlos, schmeißen sich auf Parties ein paar Amphetamine eine und schlafen sogar im selben Bett (ohne dass jedoch dabei etwas passiert). Beide sind recht zufrieden mit der gegenwärtigen Situation und planen nicht, daran etwas zu ändern. Das einzige Problem, das auftreten könnte, sind Jennys Eltern, sollten die sich irgendwann für die Wohnumstände oder das Studium ihrer Tochter interessieren…

Jenny [Dealerin]

Shadowrun Hamburg McGoinz