David "DaKo" Koenig

Hacker

Description:

Stats:
table{border:1px solid black}.
|K|G|R|S|C|I|L|W|Edg|
{background:#ddd}. |4(7)|3(5)|4(5)|3(5)|1|5|5(8)|2|1|

Schadensleiste Essenz 2,1
K=X G=X Ini (Matrix) 9/10(11)/1(3)
Persona/Comlink
FW 6 Proz 4 Sig 5 Sys 6
Aktionsfertigkeiten Matrix Wissensfertigkeiten
Cracken Gruppe 5 Analyse 5 Deutsch M
Elektronik Gruppe 5 Befehl 6 Russisch 3
Waffenlos 3 Editieren 6 Englisch 3
Pistolen 2 Scanen 4 Sicherheitsprozesse (Matrix) 5(7)
Ausweichen 4 Schmöker 5 Sicherheitsdesign (Matrix) 5(7)
X Aufspüren 5 Troll und Ork Rock 4
X Angriff 5 Straßendrogen 3
X Ausnutzen 5 Russenmafia 4
X Biofeedbackfilter 5 Biologie 1
X Entschärfen 3 X
X Entschlüsseln 5 X
X Datenbombe 3 X
X Medic 4 X
X Panzerung 4 X
X Schleicher 5 X
X Schnüffler 5 X
X Täuschung 5 X
Bio:

19, Ork

Gaben Handicaps
Fotographisches Gedächtnis Ungehobelt
Programmiergenie (Eiliges Hacken) Dunkles Geheimnis
Analytischer Geist X

Der allgemein als DaKo bekannte Ork schlug mit einer deartigen Wucht in der Hamburger Hausbesetzer- und Partyszene ein, dass alle glaubten, er wäre schon immer da gewesen, aber das ist nicht der Fall.

Geboren wurde DaKo als David Koenig, Sohn zweier Saeder Krupp Konzernangestellter der oberen mittleren Ebene in Frankfurt. Dass er als Ork zur Welt kam, machte zwar die Geburt etwas schwierig für seine menschliche Mutter, war aber ansonsten kein Problem für irgend jemand, nicht für den Konzern und erst recht nicht für seine Eltern. Seine Kindheit war von wenigen Fällen abgesehen recht unspektakulär. Diese Vorfälle waren in der Regel von Gewalt gekennzeichnet.

Gewalt und Schule, das waren die beiden Bereiche, in denen der kleine David besonders hervorstach. In beiden war er recht erfolgreich. Seine Eltern taten ihn zunächst nur als sehr intelligentes, aber schwieriges Kind ab, als kleines Genie, das gelegentlich ein Ventil brauchte, wenn es nicht verstanden wurde. Die Wahrheit war jedoch deutlich düsterer. Nachdem David im Alter von 17 einem Mitschüler beinahe das Kreuz gebrochen hatte, wurde er zum firmeneigenen Psychiater geschickt. Dr. Karoline Jung, eine sehr kompetente Psychiaterin, übernahm David und setzte sich fast ein Jahr in langen Gesprächen zweimal wöchentlich mit ihm auseinander. Die letztendliche Diagnose war nicht unbedingt niederschmetternd für David, jedoch ein großer Shock für seine Eltern.

Er grenzte an die Soziopathie. Nur einige kleinere Kriterien trennten ihn noch vom Zustand eines ausgewachsenen Soziopathen.

Das erklärte natürlich einiges, wie die hohe Intelligenz und den dabei gleichzeitig scheinbar gedankenslosen Gebrauch von Gewalt, musste allerdings irgendwie geregelt werden, insbesondere da David bereits in ein Saeder Krupp Schul-Förderprogramm aufegenommen worden war, um seine extreme Begabung im bereich Matrixdesign und -programmieren zu fördern und zu nutzen. Wie man es regeln wollte, wusste jedoch zu diesem Zeitpunkt noch niemand, Verhaltenstherapie, Cyberchirurgie und magische Beeinflussung waren zu diesem Zeitpunkt im Gespräch.

Während andere über sein zukünftiges Schicksal berieten, machte David mit seinem neuen Commlink unter dem Hackerspitznamen DaKo die Matrix unsicher. Er drang in Knoten ein, die massiv gesichert waren, stahl Daten, die ihn nichts angingen (und ehrlich gesagt auch nicht interessierten), veränderte Dateien und beging mutwilligen Matrixvandalismus. Natürlich dauerte es nicht lange, bis David in den falschen Knoten stolperte.

Dieser Knoten gehörte der Russischen Mafia in Frankfurt. Es war ein Knoten, der sich mit ihren Wettgeschäften in dieser Stadt beschäftigte und von dem sich DaKo etwas “Taschengeld” abzweigte. Wochenlang suchten die Vory nach dem Verantwortlichen und setzten ihre besten Hacker auf den Fall an, denn käme heraus, dass man so mit ihnen umsprongen konnte, würden bald alle ihre Konten geplündert werden. Es war ein ganzes Hackerteam nötig, aber letztendlich konnte man die dünne Elektronenspur zurückverfolgen… zu DaKos zu Hause.

Die Vollstrecker richteten ein Massaker in der Villa der Familie an, das DaKo fand, als er vom Förderunterricht nach Hause kam. Das Bedauern über den Tod seiner Eltern hielt sich in Grenzen, ihm war dennoch klar, dass wer auch immer das getan hatte (die Zeichen der Vory waren überall verteilt) hinter ihm her war. Geistesgegenwärtig packte er ein paar Sachen und machte sich auf den Weg möglichst weit weg.

Das Geld reichte, abzüglich einiger Cybermodifikatoren, genau bis nach Hamburg, wo sich DaKo unter diesem Namen niederließ und in eine Hausbesetzer WG einzog. Hier war es auch, wo er zum ersten mal in einen richtigen Shadowrun verwickelt werden sollte. Nicht, dass er nicht bereits daran gedacht hätte…

David "DaKo" Koenig

Shadowrun Hamburg Basti