Kartal Ayakkabıcı [Ork Nation Aktivist]

Ork Nation Organisator

Description:

Bild von DeviantArt. AegiasDeadlands, URL:http://browse.deviantart.com/?q=shadowrun&order=9&offset=168#/dzqo7p


Bio:

Manchen Leuten genügt es, einer Randgruppe anzugehören, aber der junge Kartal war noch nie so wie andere und so werfen ihm viele seiner Freunde scherzhaft vor, er habe sich freiwillig dazu entschieden, Ork UND Türke zu sein, um noch “randkulturiger” zu sein.

Natürlich ist das Quatsch. Wie Kartal nich oft genug selbst feststellen kann, hat er es sich nicht selbst ausgesucht, als Ork in der Türkei, noch dazu in Anatolien, geboren zu werden. Wie so vieles anderes in seinem Leben passierte es einfach und es war in Ordnung so. Naja, eigentlich nicht. Sein Vater und seine Mutter waren seit der späten Goblinisierung seines Vaters im Jahre ’39 bestenfalls noch geduldet, aber nachdem ihr Erstgeborener ebenfalls den “Makel des Teufels” (von normal denkenden Menschen auch Goblinisierung genannt) trug, war es allen klar, dass diese Familie verflucht sein musste. Nur im letzten Moment konnten sie sich vor dem mitternächtlichen Progrom retten, Kartals Mutter immer noch an Kindbettfieber leidend.

Ihre Flucht führte sie in die größtenteils wesentlich liberalere ADL, wo sie sich in Hamburg niederließen und Kartal bald noch einen kleinen Bruder und drei kleine Schwestern bekam, die der Vater einigermaßen erfolgreich mit einem Job als haenarbeiter ernährte. Obwohl sein vater nur gebrochen und seine Mutter überhaupt nich Deutsch lernte, war es dem gewitzten kartal jedoch möglich, sich fast schon paradebeispielmäßig zu integrieren und machte seinen Realschulabschluss an der Jürgen-Klinsmann-Realschule.

Schon während seiner Schulzeit wurde er Zeuge mannigfaltiger Diskriminierungen. Deutsche hassten Türken, Türken hassten Kurden, Norms hassten Metas und andersherum sah es nicht besser aus. Metamenschliche Mitschüler oder solche mit Migrationshintergrund bekamen oft genug unverdient schlechte Noten, um seinen Argwohn zu erregen. Kartal begann sich zu fragen, wo da die Gerechtigkeit lag. Ein schulverordnetes “Sensibilisierungs-Seminar” in der Turnhalle, an dem alle Stufen teilnehmen mussten, war dann die Offenbarung für ihn. Der flammende Ork Nation Enthusiast, der die Rede hielt bekam nach seklbiger Besuch von kartal, der wissen wollte, was er tun könne, um “seinen Teil zu leisten” und der Rest ist Geschichte. Getrieben von einem inneren Feuer und einer tiefen Überzeugung, dass Orks und andere Metamenschen gleich ihrer Herkunft eine bessere Behandlung verdient hatten, kletterte er schnell in der lockeren Hierarchie der links gerichteten Organisiation nach oben und nahm zum Schrecken seiner Eltern auch bald ein rauhes Punk-Image an.

Zwar warfen ihn seine Eltern bald hinaus, aber nachdem sie merkten, dass er etwas Gutes für Orks tat und darüber hinaus auch noch ein bescheidenes Leben von seinem mageren Gehalt als Vollzeit-Aktivist führen konnte, kam es bald wieder zu einer Annäherung und seine Eltern akzeptierten ihn wieder.

Heutzutage ist Kartal ständig auf Achse, ständig unter Strom und ständig dabei, irgend etwas Neues “anzuleiern”, von Info-Veranstaltungen über Kundgebungen über Proteste und Aktionen bis hin zum Stören von Demos von rechtsgerichteten metamenschenfeindlichen Gruppierungen und Parteien. Sein Kontakte beschränken sich dabei natürlich nicht nur auf die legale Seite des Gesetzes, da eine Menge Metamenschen auch in den Schatten unterwegs sind und der schnell lebende und hart feiernde Kartal ist immer ein verlässlicher Ansprechpartner mit einer Menge Kontakten für seine “Volksgenossen”.

Kartal Ayakkabıcı [Ork Nation Aktivist]

Shadowrun Hamburg McGoinz